Flying Classics Bericht in aktueller Old School Roller Magazin Ausgabe

Hamburg.

Hoch im Norden bläst ein frischer Wind, und der beflügelt die beiden Marken Vespa und Simson ohne Ende. Denn mit Flying Classics ist dort jetzt eine coole Spezialwerkstatt für diese beiden Klassiker am Start. Warum? Weil viele darauf gewartet haben. Biegt man um die Ecke auf den Hof der Werkstatt, wird sofort klar: Diese Jungs wissen genau, was sie
tun. Im August 2014 hat Flying Classics aus einer ehemaligen Schrauberbude für Autos eine Spezialwerkstatt für die Zweiradklassiker Vespa und Simson gemacht. Seitdem ist die Theodorstraße 41i in Hamburg eine feine neue Adresse für jeden, der auf eine der beiden Marken abfährt und das Besondere liebt.

Der 60er Jahre Charme der Räume wurde erhalten. Alte Werkbänke, abgewetzte Schwerlastregale, Sprossenfenster wenn gleich Hans Albers um die Ecke käme, man würde sich nicht wundern. Die Werkstatt-Technik dagegen ist neu und ganz weit vorne. Genau wie die Online Affinität von Flying Classics. Sie sorgt dafür, dass immer neue Schätze aus dem Netz auftauchen und ihren Weg nach Hamburg finden.

Flying Classics verfügt über moderne Hebebühnen für bis zu 5 Zweirad Projekte parallel. Die Werkstatt ist gut sortiert mit allem Spezialwerkzeug, das nicht jeder selbst zu Hause hat. Dazu ein kleiner gemütlicher Verkaufsraum, in dem fertig gestellte Projekte oder Raritäten solange als Blickfang dienen, bis sie von stolzen neuen Besitzern abgeholt werden. Die beiden Flying Classics Macher teilen sich ihre Aufgaben, und das tut dem Geschäft sehr gut. Da wäre zum einen Helge Wiese. Wer Vespa fährt, dem wird dieser Name wahrscheinlichschon mal über den Weg gelaufen sein. Helge ist alsexzellenter Vespamechaniker etabliert und in der Szene bekannt wie ein bunter Hund. Nach vielen Jahren Angestelltendasein bei einer renommierten Vespa Schmiede hat er nun getan, was jeder Mann irgendwann unbedingt mal tun sollte: Endlich sein Ding gemacht. Kompagnon Sven Ricke übernimmt dabei den kaufmännischen Part. Gelernt ist gelernt; er hat den Markt für Flying Classics gecheckt und ist überzeugt, dass mit guter Arbeit, fairer Preispolitik und neuen Ideen noch ganz viel Luft nach oben ist. Seine Liebe zur eigenen 1974er Simson Star hat übrigens dazu geführt, dass die ExDDR Kleinkrafträder zur zweiten Marke neben Vespa wurde.

Vespa neben Simson und überhaupt. Crossover im weitesten Sinn macht das Konzept von Flying Classics ziemlich einzigartig. Es geht um den An- und Verkauf von Fahrzeugen. Originale Oldies stehen neben coolem Custom. Und ein schnöder Ölwechsel wird genauso fair angeboten wie das exklusive Traumprojekt auf zwei Rädern. Alles geht und nichts gibt's, worüber man nichtreden könnte. Wer das ganze Leistungsspektrum wissen will, findet es auf www.flyingclassics.de. Wer allerdings kostenlosen Kaffee haben möchte, sollte einfach hinfahren. Ein ausführlicher Schnack mit den beiden Chefs ist dort immer drin, auch wenn es nur um neue Zündkerzen geht.

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